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Schwungvolle Unterhaltung zum Start in die Fasnachtszeit / Hürus erinnert an glorreiche Riedicher Wagenbauzeiten.

 

 

 

 Sicher an ihr Ziel brachten Jakob Gersbacher und Klemens Baumgartner in Riedichen die Passagiere der „Bergvogtei-Airline“. Foto: Berger

 

ZELL-RIEDICHEN (pbe). Perfekt geplant verlief am Samstagabend der spannende und erlebnisvolle Flug mit der närrischen Riedicher "Bergvogtei Airline".

Nur wer sich beim Betreten des "Flughafengebäudes" am "Security Check" den geforderten gründlichen Leibesvisitationen durch das Sicherheitspersonal unterzog, durfte weiter an den "Check In-Schalter". Gefährliche und auch verdächtige Gegenstände, wie etwa Nagelfeilen, Spraydosen oder Flaschen mit flüssigem Inhalt wurden dort sicherheitshalber konfisziert.

Schließlich sollten sich die Passagiere "im Flieger" absolut sicher und vor allem wohlfühlen. Dafür sorgte die erprobte Crew von Nicole Seeberger mit ihren erfahrenen Flugkapitänen Klemens Baumgartner und Jakob Gersbacher im Cockpit. Selbst heftige, närrische Turbulenzen konnten ihnen nichts anhaben.

 

Wohlbehalten brachten sie die Passagiere in ihrem "Riesenvogel 08/15" mit viel Witz, und natürlich einer Menge fasnächtlichem Gepäck an Board sicher an ihr Ziel. Für schwungvolle Unterhaltung im närrischen Jet sorgte die Musikband "Cocktail". Das abwechslungsreiche fasnächtliche Programm, vorgestellt von einer jungen, erfahrenen Crew bot reichlich unterhaltsame Zerstreuung.

 

Als Hürus Daniel vom Speckzinken mit seinem närrischen Hofstaat auf dem Airport in Riedichen ankam, gab es für die närrisch angehauchten Riedicher kein Halten mehr. Man bereitete dem Regenten einen triumphalen Empfang. Zu den Klängen des Zeller Narrenmarsches bahnten ihm und seinem Gefolge das Sicherheitspersonal den Weg zur Bühne, wo er von Nicole Seeberger mit einem freudigen "Ta-Hü" begrüßt wurde.

Was nun folgte, waren äußerst "knifflige Quizfragen", die selbst Eingeweihte ganz schön ins Schwitzen brachten. Hinzu kam, dass bei jedem Patzer ein Glas "Hochprozentiges" vertilgt werden musste. Obwohl er sich bei der Prozedur zusätzlich auf einem Hometrainer kräftig abstrampeln musste, blieb der Regent in absoluter Topform.

 

Die Riedicher, die beim großen Fasnachtsumzug in diesem Jahr ohne Wagen aufkreuzen wollen, erinnerte er an vergangene glorreiche Zeiten, als der Ortsteil im Jahr 1988 sogar auf Platz zwei landeten. Als Erinnerung an diese erfolgreiche Zeit überreichte der Hürus an Bergvögtin Nicole Seeberger eine Bildtafel.

 

Quelle: Badische Zeitung